Einblicke ins künstlerische Schaffen
Die Werke von Christine Bender sind geprägt von Neugier, Experimentierfreude und der Lust an Gegensätzen. Farbe, Form und Material treten in einen lebendigen Dialog – mal spielerisch, mal tiefgründig, oft beides zugleich. Ihre Bildwelten entstehen aus dem Wunsch heraus, Überraschungen zu entdecken und scheinbar Unvereinbares miteinander zu verbinden: Grobes neben Feinem, Chaos neben Ordnung, Fragmente neben Fläche, Schnur neben Pinselstrich.
Neben klassischen Maltechniken auf Leinwand, Holz oder Papier finden sich in ihren Arbeiten auch Alltagsobjekte wie Cremedosendeckel oder Käseschachteln. Diese ungewöhnlichen Bildträger bringen das Zufällige, das Fundstückhafte ins Werk und stehen stellvertretend für Christine Benders offenes Arbeiten.
Ein besonderes Mittel ist die Schnur – ein familiäres Relikt, das in ihren Bildern oft zu einem „roten Faden“ wird.
Immer wieder rückt in ihrer Arbeit die menschliche Figur in den Fokus: Paare, Akte, Selbstporträts – inspiriert von kunsthistorischen Vorbildern wie Dürer oder Baldung, aber stets im eigenen Ausdruck. Auch Tiere tauchen immer wieder auf – gezeichnet, gemalt, gedruckt – als Spiegel der Beziehung zwischen Mensch und Natur.
Skizzenbücher begleiten ihre künstlerische Arbeit kontinuierlich – als Reservoir für Gedanken, Beobachtungen und erste Bildideen. So entsteht ein Werkkomplex, der facettenreich und vielschichtig ist – wie ein lebendiges Archiv aus Farbe, Erinnerung, Form und Gefühl.
Ausgewählte Arbeiten
aquarell
Das Aquarell hat Christine Benders künstlerischen Weg über viele Jahre begleitet und geprägt.
Besonders die Transparenz, das Fließen, die Leichtigkeit und Direktheit des Mediums faszinierten die Malerin.
Heute steht jedoch zunehmend die Erkundung neuer Materialien, Strukturen und Themen im Mittelpunkt ihrer Arbeit.